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Die Schlacht von Sacile/Porcia am 16. April 1809

Die Stadt Sacile liegt in der Region Friaul, 60km von Venedig und Udine entfernt 
Im März des Jahre 1809 standen drei österreichische Armeen bereit, eine umfassende Offensive gegen die Armeen Napoleon zu beginnen. Die Hauptarmee sollte nach Süddeutschland marschieren, eine weitere Armee ins Großherzogtum Warschau und eine nach Italien.
Der Oberbefehlshaber der Italienarmee war Erzherzog Johann, ein Bruder Kaiser Franz I              

Ein bedeutendes Ereignis aus dem Schicksal dieser„Italienarmee“ war ein österreichischer Sieg – die „Schlacht bei Sacile/Porcia“
Im April war die Offensive komplett angelaufen und die Österreicher rückten auf Udine vor, die schwachen franz. Truppen zogen sich zurück
Der Oberbefehlshaber der franz. Truppen in Italien war Eugène de Beauharnais, Vizekönig von Italien. Seine Absicht war es, die Österreicher vor der Stadt Sacile zum Stehen zu bringen. Am 16. April kam es zur Schlacht. Erzhzg Johann standen während der Schlacht von Sacile um die 40.000 Mann zur Verfügung, Eugène um die 36.000 Mann.
Nach langen, heftigen Kämpfen wurde die Schlacht aufgrund eines Umgehungsmanöver entschieden. Als Eugène den Befehl zum Rückzug an die Piave gab, artete dieser in eine regelrechte Flucht aus. Aufgrund heftiger Unwetter konnte die Verfolgung des franz. Heeres aber erst einige Tage später aufgenommen werden. Dadurch wurde der Sieg nicht ausgenützt, was sich später fatal rächen sollte.
An der Piave stellte sich Eugène nochmals zur Schlacht, musste sich aber auch hier geschlagen geben. Er zog sich in die etwa 120 km entfernten Stellungen von Caldiero zurück.
Ende April traf jedoch die Nachricht von der Niederlage der Hauptarmee in Deutschland ein. Erzherzog Johann wurde zurückgerufen – die Möglichkeit die Franzosen entscheidend in Italien zu schlagen war vertan!
 

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Letzte Aktualisierung: 17.03.2011