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Der Begriff Zouaven geht auf einen nordafrikanischen Stamm zurück, der in der Namensgebenden Region Zuavia (auch Zuaua) im heutigen Algerien sein Siedlungsgebiet hatte.
Ihre Geschichte
Schon für die expandierenden Osmanischen Heere stellte dieser Stamm Söldner - die für ihre Tapferkeit berühmt und berüchtigt waren. In den ersten Jahrzehnten des 19. Jhs. vergrößerte und festigte Frankreich seine Kolonialmacht in Nordafrika. Ab 1830 stellt die Franz. Armee ein Corps des Zouaves auf – der Name Zouave wurde dann nach und nach ein Sammelbegriff für alle in Nordafrika geworbenen Söldner.
Die „Internationalisierung“ der Zouaven
Besonders hervor getan haben sich Zouaveneinheiten im Krimkrieg (1853-56)- ihre Tapferkeit wurde legendär und durch das damals aufstrebende Zeitungswesen auch einem großen, weltweiten Publikum bekannt.
Die Tapferkeit dieser Zouaven in Zusammenhang mit ihren exotischen und bunten Uniformen waren die Hauptgründe, das auch andere Länder Zouaveneinheiten aufstellten.
Die allerdings nicht aus Nordafrikanern bestanden, sondern lediglich die farbenprächtigen Uniformen (sprich Trachten) der Ur-Zouaven die in der Franz. Armee dienten, übernahmen.
Ihre Volkstracht
Die Zouaven trugen als Uniformen ihre bunten und an orientalisch-türkische Traditionen erinnernde Volkstrachten.
Das „Kopieren von Uniformen“
Das dieses Kopieren von „erfolgreichen Unifomträgern“ nichts ungewöhnliches ist, zeigt ein Blick in die Militärgeschichte - denn ob es nun die Volkstracht der Ur-Husaren aus Ungarn (bzw aus dem Balkan) sind, oder die klassischen sog. Minerva-Helme, sie alle wurden von fremden Armeen und späteren Generationen kopiert und weiterentwickelt.
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